Kein guter Ort für Katzenkinder

Es ist kein idealer Ort für eine Katzenfamilie – die Hauptstraße in Gerlingen. Viele
Häuser haben aber einen angrenzenden Garten.
Aktuell handelt es sich um eine schwarze Katzenmutter (wir haben sie Isis genannt), die im Sommer dort ihre Jungen zur Welt gebracht hat. Sie sind sehr niedlich, aber scheu. Eine Anwohnerin hat sie gefüttert, bis sie die Tierschützer auf den Plan rief. Hier muss was geschehen, denn im nächsten Jahr sind es locker 10 Katzen mehr, handelt es sich doch um 3 weibliche Tiere. Also ist Kastration das Mittel der Wahl.
Mithilfe einer Lebendfalle gelingt es den Tierschützern alle einzufangen, zum Tierarzt zu fahren, sie kastrieren zu lassen und anschließend im Tierheim zu „parken“ bis zu ihrer Freilassung. Die Kosten für die Kastrationen übernimmt der Pfötchenclub, die Kinder –und Jugendgruppe vom Tierschutzverein Olpe e.V. Das Geld für solche Aktionen verdienen die kleinen und großen Mitglieder durch Verkaufen von Büchern und Trödel und mit Waffelbackaktionen.
Die Katzenmama muss zurück in ihr Revier, denn ein erwachsenes scheues Tier umzugewöhnen, ist äußerst schwierig, wenn gar unmöglich. Für die kleinen Katzenmädchen sollte eine Pflegestelle gesucht werden. Leider stellte sich im Tierheim heraus, dass auch die Kleinen zu zähmen eines großen Aufwandes bedarf, weil sie schon 4 – 5 Monate alt sind. Die Tierschützer beschlossen nun, alle 3 wieder an

ihren Stammplatz zurückzubringen trotz der Nähe der Strasse. Plötzlich aber waren sie nicht mehr willkommen. Die Dame war weder bereit, die Tiere weiter zu füttern, noch einen Unterschlupf für den Winter zu gewähren. „Es sind ja nicht meine. Dann müssen sie eben im Winter verhungern“, waren ihre Worte.
Die Tierschützer waren fassungslos ob solchen Sinneswandels.
Nun warten die drei im Tierheim darauf, dass sie wieder frei laufen dürfen. Aber wo?
Vielleicht ist eine tierliebe und zuverlässige Person aus Gerlingen bereit, die Katzen in der Nähe ihres alten Reviers einmal täglich zu füttern. Die Pfötchen würden Futter und einen kleinen Unterschlupf gegen Kälte und Nässe bereitstellen.
Es kann doch nicht sein, dass Tiere über Wochen angefüttert werden, der Tierschutzverein auf den Plan tritt, die Tiere kastrieren lässt und danach sollen sie sich bitteschön in Luft auflösen. Tierschutz geht anders.
Es ist gesetzlich festgelegt, dass derjenige, der über einen längeren Zeitraum Katzen füttert, auch für ihr Wohlergehen verantwortlich ist.
Wenn irgendwo „Niemandskatzen“ zulaufen, ist es immer sinnvoll, so schnell wie möglich um Hilfe zu bitten. Ist der Nachwuchs noch sehr klein, können die Kitten leicht gezähmt und die Mutter kastriert werden.
Hinschauen, Hilfe erbitten, Verantwortung übernehmen – das ist es, was die jungen Tierschützer sich wünschen.
Bei dieser Geschichte hier……………Ende offen
Wer bereit ist zu helfen, kann sich an das Tierheim in Olpe wenden.

Hallo liebe Tierfreunde

Ja, ich bin es wieder einmal, aber es lässt sich leider nicht vermeiden. Und wieder muss ich Sie um Ihre Unterstützung bitten. Ich wünschte es wäre nicht so. Aber es geht nicht anders.

Es geht um unsere Katzenquarantäne. Für diejenigen die nicht wissen was dies ist, möchte ich es kurz erklären. Bevor wir eine Katze in unseren Bestand aufnehmen können, müssen wir sicher sein, dass die Katze keine ansteckenden Krankheiten mitbringt. Daher muss jedes Fundtier, jede nicht geimpfte Katze eine bestimmte Zeit, in Einzelhaltung, unter ganz strengen Hygienevorschriften in der besagten Katzenquarantäne verbringen. Im Raum ist eine Käfiganlage mit vielen einzelnen Boxen. In den Boxen müssen die Katzen die Zeit „absitzen“. Diesen Raum darf nur befugtes Personal, und nur mit Schutzkleidung, betreten. Und um diese wichtige Einrichtung geht es, speziell um die Käfiganlage.

Vor einigen Jahren wurde die Anlage im Rahmen eines Schulprojektes von Schülern, unter der Leitung des Lehrers, erbaut. Viele Jahre hat sie gute Dienste geleistet.

Doch nun ist sie leider völlig aufgebraucht und defekt. Wir haben sie immer schonend behandelt, aber die täglich mehrfache Desinfektion mit aggressiven chem. Desinfektionsmitteln / Reinigungsmitteln hat sie nach und nach zerstört. Aber ohne Desinfektion / gründlicher Reinigung geht es eben nicht. Dass die Quarantäne dringend nötig ist mussten wir in den letzten zwei Jahren mehr als einmal erkennen. Immer mehr kranke Tiere kamen und kommen zu uns. Besonders zu schaffen macht uns die Katzenseuche. Obwohl wir die Quarantäne strikt einhalten, haben wir viele tote Tiere, besonders Jungtiere, zu beklagen. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn diese infektiösen Tiere in unseren gesunden Katzenbestand gekommen wären. Gerade im Frühjahr / Herbst wenn die Babies zur Welt kommen, sind die Infektionen besonders häufig. Wir stehen vor der schweren Aufgabe diesen Tieren zu helfen, und wir machen das auch gerne. Aber es ist schon frustrierend wenn wir trotz aller Bemühungen so viele Katzenkinder sterben sehen müssen. Wir möchten ihnen gerne helfen, schauen in die süßen Knopfaugen, wissen aber das wir nichtausreichend helfen können weil uns die Unterbringungsmöglichkeit förmlich unter dem Hintern weg fault. Entschuldigen Sie die harten Worte, aber mir fällt keine treffendere Formulierung ein. Eine neue, aus Metall gebaute Käfigwand, das wäre genau das richtige. Aber diese Anlagen sind ungemein teuer, und ich bin ehrlich, wir können uns das nicht mal eben so leisten. Wir hangeln uns von Monat zu Monat, immer in der Hoffnung, dass nicht plötzlich irgendeine finanzielle Zusatzbelastung auftritt. Wir haben das Jahr 2016 beinahe geschafft (hab ich das nicht die vergangenen Jahre immer um diese Zeit gesagt?). Vor mir liegen die Zahlen des Jahres, daneben die Planung für 2017, und ich sehe leider nicht den Ansatz einer Möglichkeit die Quarantäne zu erneuern. Es gibt keinen finanziellen Spielraum.

Jetzt bin ich, sind wir, sind die Katzenbabies auf die Hilfe unserer Tierfreunde angewiesen. Schaffen wir es gemeinsam eine neue Quarantäneeinrichtung für die hilfebedürftigen Mietzen zu beschaffen?

Ich weiss es nicht, aber tief in mir höre ich eine Stimme die mir sagt: Elke, lass den Kopf nicht hängen, du kannst auf deine Tierfreunde zählen! Du konntest immer auf sie zählen!

Bitte helfen Sie uns, damit wir denen helfen können die sich selbst nicht helfen können.

Ihre

Elke Stellbrink

und das Team

Neue Tiere im Tierheim!

Zum mitmachen - klick auf den Button

Die Shootings für den Tierheimkalender 2017 sind fast zu Ende. Nachdem uns das Wetter momentan nicht mit Sonne überhäuft hat, lassen die letzten Aufnahmen von Kindern und ihren besten Freunden noch etwas auf sich warten. Damit die Wartezeit nicht in Langeweile umschlägt, ist es bereits jetzt möglich den Tierheimkalender vorab zu bestellen. Dies ist hier: http://www.sueno-de-fotos.de/tierheim-kalender-bestellung.html (oder auf das Plakat klicken) möglich. Wir freuen uns auf auf viele Bestelleingänge. Vielen Dank sagen alle Mitwirkenden und die Vierbeiner des Tierheim Olpe

Verletztes Tier gefunden: Das sollten Sie beachten

Es passiert immer wieder. Plötzlich und völlig unerwartet finden Sie ein schwer verletztes Tier . Was Sie in diesem Fall beachten sollten lesen Sie hier... (Mit freundlicher Genehmigung von Tasso www.tasso.net)

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